Das Kirscherbe

Das Kirscherbe

In Dänemark haben wir eine lange und stolze Tradition der Kirschlikörherstellung. Jedes Gut von Rang und Namen stellte seit jeher seinen eigenen Likör aus Saft, Zucker und Alkohol auf der Basis von Frucht- oder Kirschwein her, der eine Mischung aus z. B. Apfelwein und Kirschsaft war.

Das trank man in Dänemark und unsere Vorfahren haben dafür gesorgt, dass der dänische Tropfen in Bars und auf Getränkekarten der ganzen Welt zu finden war. Der dänische Kirschlikör war aus Cocktails wie z. B. dem Singapore Sling nicht wegzudenken.

Dann geriet für einige Jahre alles in Vergessenheit. Fruchtweine und Liköre verschwanden zugunsten anderer Weine und wurden als zu süß und zu billig empfunden und mit schwankender Qualität gleichgesetzt.

Optimale Wachstumsbedingungen

Bis an einem zufälligen Nachmittag vor knapp zwanzig Jahren Harald Krabbe, Besitzer des Guts Frederiksdal, einem neugierigen Journalisten und Weinliebhaber die Plantagen von Frederiksdal zeigte.

Das Treffen löste eine Weinrevolution auf Lolland aus.

Die Stevnskirsche, die unter dem dänischen Himmel optimale Wachstumsbedingungen hat, sollte wieder zum Leben gerufen werden. Neue Maßstäbe für Kirschwein und Likör wollten gesetzt werden. Jeder sollte die intensiven Kirschen, die wegen ihres hohen Säure- und Zuckergehalts voller Komplexität sind, probieren können.

Ziel war es, den Kirschwein zu verfeinern und ihm neues Leben einzuhauchen, damit die Stevnskirsche mit ihrer einzigartigen Qualität, Intensität und vielschichtigem Geschmack ihre gastronomische Daseinsberechtigung bekommt.

Frederiksdal Kirschweine